Russland und China machen "nicht einmal symbolisch" mit

12. September 2002, 17:56
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Auch Schröder will sich nicht am "Irak-Abenteuer" beteiligen

Die wohl gewichtigsten Gegner eines US-Militärschlags gegen den Irak sind Russland und China. Beide Staaten haben sich dezidiert gegen jegliche Intervention ausgesprochen und sind mit Sitz und Stimme im Sicherheitsrat vertreten, der mit einer neuen UN-Resolution ein mögliches Vorgehen der USA rechtfertigen könnte.

In der Europäischen Union gehört Deutschland zu den erklärten Opponenten der US-Politik: Sein Land, so Bundeskanzler Gerhard Schröder, werde sich nicht an einem solchen "Abenteuer" beteiligen. Auch Griechenland lehnt jegliche militärische Aktion ab. Finnland verlangt ein UN-Mandat als unabdingbare Voraussetzung, sonst würde man "nicht einmal symbolisch" mitmachen, so Außenminister Erkki Tuomioja. Die arabischen Staaten sprechen sich geschlossen gegen einen amerikanischen Militärschlag gegen den Irak aus. (DER STANDARD, Printausgabe, 13.9.2002)

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