Lielacher beantragt Bankkonzession

12. September 2002, 13:30
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Blue Bull-Chef: "Konzession für eine Investmentbank macht für uns sehr viel Sinn"

Wien - Börsenbulle Michael "Mike" Lielacher, Ex-Wertpapierchef der damaligen Erste Österreichische SparCasse, beantragt einem Magazinbericht zufolge eine Konzession für eine Investmentbank. "Ich werde demnächst bei der Finanzmarktaufsicht um die Konzession für eine Investmentbank ansuchen", zitiert "Format" den Gründer des börsenotierten Schweizer Internet-Finanzdienstleisters Bluebull in seiner neuesten Ausgabe. Es gebe jedoch "keinen Zeitdruck, weil das Bilanzjahr für Banken am ersten Jänner beginnt".

Schon einmal gescheitert

Lielacher hatte bereits 1991 am Höhepunkt des Wiener Börsenbooms zusammen mit Partnern eine Investmentbank, die Vindobona Privatbank (VIP-Bank), gegründet. Das Projekt scheiterte aber bald unter anderem wegen Geldwäsche-Vorwürfen und ging im Februar 1992 in der Bank Austria Investmentbank auf. Glücklos war auch das Projekt der "Rapid-Aktie", die im Sommer 1991 über einen Börsengang der dafür gegründeten Rapid Finanz AG dem traditionellen Wiener Fußballklub SK Rapid zu Geld verhelfen sollte.

Laut "Format" erteilt die Finanzmarktaufsicht (FMA) demnächst eine Bankkonzession an den früheren Meinl Bank-Spitzenmanager Wolfgang Samesch. Der 58-Jährige war im Februar 2000 nach 14 Jahren als Vize-Chef der Meinl Bank ausgeschieden und hatte sich selbstständig gemacht. (APA)

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    Beantragt Bankkonzession: Michael Lielacher.

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