EUnet mit neuem Führungsteam

12. September 2002, 12:04
posten

Ferdinand Leitner neuer Vorstandschef - Bisheriger Alleinvorstand Herdlicka wechselt in den Aufsichtsrat - Wolfgang Haidinger und Georg Chytil ergänzen Führungsteam

Der Internetanbieter EUnet EDV und Internet Dienstleistungs AG (EUnet) hat ein neues Führungsteam. Ferdinand Leitner (56) als Vorstandsvorsitzender und Wolfgang Haidinger (53) als Finanzvorstand haben mit sofortiger Wirkung die Geschicke des Business Internet Providers übernommen. Georg Chytil (36) wird ab 1. Oktober das Führungsteam als Technikvorstand ergänzen. Der bisherige Alleinvorstand, der seinerzeitige Gründer der EUnet und nunmehrige Global Equity-Vorstand Herbert Herdlicka, wechselt in den EUnet-Aufsichtsrat.

Alle drei Vorstände haben seit Jahren führende Managementpositionen inne und verfügen über jahrelange Erfahrung in der EDV- und Internet-Branche, teilte EUnet mit. Leitner und Chytil haben schon bei der ehemaligen EUnet und späteren KPNQwest zusammengearbeitet und sind dann gemeinsam in den Vorstand zur Vianet gewechselt. Nun sind beide wieder mit an Bord bei der "neuen" EUnet. Nur Finanzvorstand Haidinger sei wirklich neu im EUnet-Führungsteam.

Laut dem nunmehrigen EUnet-Chef Leitner soll "EUnet noch stärker als service- und lösungsorientiertes Unternehmen" ausgerichtet werden. Der Fokus werde weiterhin auf technische und marktrelevante Innovationen gelegt werden. "Die strategische Ausrichtung der EUnet und eine starke kundenorientierte Struktur auf einer gesunden finanziellen Basis sind die primären Anliegen des neuen Führungsteams", so Leitner.

Der Business Internet Provider EUnet wurde 1991 als Österreichs erster derartiger Anbieter gegründet und nach der Übernahme von Qwest im Jahr 1998 in KPNQwest Austria umbenannt. Nach dem Kauf wesentlicher Teile der insolvent gewordenen KPNQwest Austria durch den Wiener Venture-Capitalisten Global Equity Partners (GEP) und die Volksbank (VB) Investmentbank im Juni 2002 erhielt das Unternehmen wieder seinen früheren Firmennamen. Unter den etwa 15.000 EUnet-Kunden befinden sich laut Unternehmensangaben rund 40 Prozent aller österreichischen Top-500-Unternehmen. (APA)

Share if you care.