Bad Goisern wünscht sich Riess-Passer zurück

12. September 2002, 11:53
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FPÖ in Haiders Heimatgemeinde: Entwicklung der Partei ist "eine böse Geschichte"

Linz - "Eine böse Geschichte", so kommentierte Franz Leitner, Ortsparteiobmann der Freiheitlichen in Jörg Haiders Heimatgemeinde Bad Goisern, die jüngsten Entwicklungen in seiner Partei. "Mir wäre lieber gewesen, wenn wir den Wirbel nicht gehabt hätten". Zu Spitzenkandidat Herbert Haupt sagte Leitner, er sei "an und für sich ein guter Mann", die Konsequenzen der Kandidatur seien aber "schlecht nachvollziehbar".

Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer und Finanzminister Karl-Heinz Grasser hätten "gut gearbeitet", so Leitner. Deshalb wäre es am besten, sie würden "ihren Rücktritt vom Rücktritt bekannt geben und wieder weiterarbeiten". Die Wahl Haiders zum Parteiobmann sei aus diesem Grund "ok, wenn es sich nicht anders machen lässt". Dass jetzt Neuwahlen vor der Tür stehen, "taugt mir nicht", sagte Leitner.

Zu den Differenzen in Oberösterreich um Hans Achatz und zum Ausgang der Nationalratswahl wollte Leitner keine Stellungnahme abgeben. (APA)

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