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Mehr Sicherheit für die vernetzte Welt

13. September 2002, 09:50
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Sicherheit im Bereich der Informations-technologie spielt eine immer wichtigere Rolle. Denn die Gefahren sind enorm. Die ifabo 2002 hat IT-Sicherheit zu einem Schwerpunkt gemacht.

In den Unternehmen ist inzwischen klar, dass das Problem niemanden verschont: Laut einer Studie des Computer Security Institute (CSI) San Francisco waren im vergangenen Jahr 91 Prozent von 538 befragten Unternehmen Internetattacken ausgesetzt. 64 Prozent trugen auch finanzielle Schäden davon. Der Anna-Kournikova-E-Mail-Wurm hat weltweit einen Schaden von mehr als 500 Millionen US-Dollar angerichtet - er wurde von einem Laien mithilfe eines Wurm-Programms in 15 Minuten "gebastelt".

"Politische und wirtschaftliche Spionage über das Internet, die Ausnutzung von Sicherheitslücken beim elektronischen Geldverkehr oder einfach die unerklärliche Zerstörungswut ehrgeiziger Virenautoren haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen", berichtet Volker Rath, Security Consultant bei Symantec Security Services. Ein umfassendes Angebot an Sicherheitslösungen präsentiert die ifabo 2002.

Das Problem ist evident: Im Internet sind Datenschutz und Datenintegrität derzeit nicht gewährleistet. Da viele Netzdienste Benutzernamen und Passwörter unverschlüsselt übertragen, können beispielsweise Personen mit privilegiertem Zugang zu Gateways, Routern oder Servern diese Daten leicht mitlesen und sogar manipulieren. Konzeptionsfehler im Protokoll TCP/IP gefährden ebenfalls die Sicherheit sowie die automatische Ausführung heruntergeladener Programme. Auf der Windows.net Server Developer Conference versprach Microsoft-Vizepräsident Brian Valentine, dass der Softwarekonzern alles tun wolle, um die eigenen Kunden vor Angriffen zu schützen.

Symantec - nach eigenen Angaben weltweit marktführend auf dem Gebiet der IT-Security - bietet immer leistungsfähigere und komfortablere Werkzeuge zum Schutz vor möglichen Angriffen auf die IT-Sicherheit eines Unternehmens, die auch für kleinere Unternehmen geeignet sind. Die Installation von Sicherheitssystemen ist aber nur der erste Schritt. Unwissenheit in Sicherheitsfragen, der leichtfertige Gebrauch von Passwörtern und auch Absicht sind die größten Gefahren. Es müssen also alle Mitarbeiter auf ein Sicherheitskoonzept eingeschworen sein, damit nicht ein schlampiger Umgang mit Passwörtern die ganzen teuren Systeme sinnlos macht.

Gefahr droht auch durch Hardware. Der Keylogger, der unauffällig zwischen Tastatur und Computer gesteckt wird, erfasst die Tastatureingaben und versendet sie als E-Mail. Im Internet werden auch präparierte Handys angeboten, die man in einem Büro "vergisst". Sie aktivieren sich durch Sprache und übertragen unbemerkt alle Gespräche via GSM-Verbindung. Und mit Geräten, die elektromagnetische Wellen sichtbar machen, lässt sich der Inhalt von PC-Monitoren noch in Entfernungen von einem Kilometer abbilden.

Viele Sicherheitslösungen beschäftigen sich mit dem Zugang zu Geräten und Netzen. Mittel zur Identifizierung sind entweder Chipkarten (SmartCards) oder Sicherheitslösungen, die im PC bzw. auf einem Datenträger abgelegt sind. Als Alternative zu Chipkarten bietet NC&S USB-Token (elektronische Berechtigungsnachweise) von Rainbow Technologies an. Diese "iKeys" mit integriertem Chip sind nicht größer als ein Schlüsselanhänger und werden in die USB-Schnittstelle des PC gesteckt.

Eine Neuentwicklung ist der Super Token, der Chipkarte, Fingerprint-Sensor und Erkennungssoftware in einem einzigen Modul vereint. Die Ende 2000 gegründete InterBiometrics GmbH aus Bruck an der Leitha geht andere Wege. Bei ihrem Biometriesystem auf der Basis der Gesichtserkennung überprüft eine Kamera die Zugangsberechtigung anhand von mehreren eingespeicherten "Referenzbildern".

Erratum: In Teil zwei der Serie wurde irrtümlich berichtet, dass der SAP-Umsatz 2002 um 15 Prozent geringer ausfallen würde als 2001, tatsächlich wurde lediglich die Prognose von zehn bis 15 Prozent Plus auf fünf bis zehn Prozent zurückgenommen.

Die INTRASITE entstand mit finanzieller Unterstützung der Reed Messe Wien

Ermäßigte Eintrittskarten
unter www.ifabo.at
Redaktion:
Ernst Brandstetter

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