Admira gewann 3:2 gegen GAK

12. September 2002, 11:45
posten

Grazer weiter im Tief, Südstädter holten nach sechs Runden ohne Sieg wieder drei Punkte

Der vor der Saison so hoch gehandelte GAK kommt aus dem Tabellenkeller nicht weg. Der UEFA-Cup-Starter musste sich am Mittwoch vor nur 4.450 Zuschauern im Schwarzenegger-Stadion Admira Wacker Mödling mit 2:3 (2:2) geschlagen geben und liegt nach dem ersten Viertel der T-Mobile Bundesliga nur einen Punkt vor Schlusslicht Salzburg an vorletzter Stelle.

Frischer Schwung bei der Admira

Der Admira scheinen dagegen die Länderspiel-Pause und vor allem die Neuverpflichtungen neuen Schwung gebracht zu haben. Die Niederösterreicher, erstmals mit den Ex-Austrianern Ledwon und Troyansky und ab der 81. Minute auch mit Barisic, holten nach sechs Spielen ohne Sieg endlich wieder drei Punkte und fanden somit den Anschluss an das Mittelfeld.

Der GAK begann ambitioniert und hatte durch Naumoski, der aus kurzer Distanz an Heu scheiterte (7.), Bazina (10.) und Brunmayr (13.) auch Chancen auf eine rasche Führung. Doch nach gut einer Viertelstunde erlahmten die Bemühungen, die Gäste aus der Südstadt bekamen das Spiel in den Griff. Durch einen Elfmeter gelang dem GAK aber doch die Führung, nach Foul von Zingler an Naumoski im Strafraum verwandelte Brunmayr sicher (27.).

Nur kurz währte aber die Freude der 4.450 Zuschauer, praktisch im Gegenzug glich die Admira aus. Milinkovic verlor den Ball an Iwan, der aus 20 m abzog und ins Kreuzeck traf (29.). Wieder zwei Minuten später legte Ledwon nach, seinen Freistoß fälschte GAK-Verteidiger Ehmann zur Admira-Führung ab (31.). Der GAK wirkte in der Folge angeschlagen und ideenlos, Jung-Star Naumoski erlöste die Athletiker allerdings in der Nachspielzeit, als er eine Ehmann-Hereingabe zum 2:2-Pausenstand über die Linie drückte.

Libregts-Rufe

Die zweite Hälfte wurde zu einem Spiegelbild der ersten. Der GAK begann mit viel Elan, vergab aber gute Möglichkeiten und kassierte nach einem schweren Fehler wieder einen Gegentreffer. Der unsichere Torhüter Almer ließ sich von einem Schuss von Bozgo überraschen (63.), der damit den Sieg für die Elf von Walter Knaller besiegelte. Denn dem GAK fiel auch in der Schlussphase nicht viel ein, Rufe nach dem vor wenigen Woche durch Christian Keglevits ersetzten Ex-Trainer Thijs Libregts hallten durchs Stadion. (APA)

  • GAK - VfB Admira Wacker Mödling 2:3 (2:2)
    Schwarzenegger-Stadion, 4.450, Gangl

    Torfolge:
    1:0 (27.) Brunmayr (Foulelfer)
    1:1 (29.) Iwan
    1:2 (31.) Ledwon (Freistoß)
    2:2 (45.) Naumoski
    2:3 (63.) Bozgo

    GAK: Almer - Tokic - Ehmann, Hastings - Ramusch, Aufhauser, Bazina (68. Adu Tutu), Milinkovic (57. Dmitrovic), Halmosi (80. Amerhauser) - Brunmayr, Naumoski

    Admira: Heu - Swierczewski - Hatz, Zingler - Troyansky (81. Barisic), Iwan, Markovic, Ledwon, Ziervogel (76. Cestnik) - Bozgo, Olszar (69. Schwartz)

    Gelb-Rot: Aufhauser (92.)

    Gelbe Karten: Keine bzw. Ledwon, Zingler, Barisic

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Zum Vergrößern

      Ehmann (GAK) und Hatz (li/Admira) ließen an Einsatz nichts zu wünschen übrig.

    Share if you care.