"Is she stoned?"-Star kommt nach Österreich

12. September 2002, 13:12
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Apple bringt Ellen Feiss im Anti-Microsoft-Werbespot "Switch" nun auch nach Europa

Der amerikanische Computerkonzern Apple bringt seine erfolgreiche Anti-Microsoft-Werbekampagne "Switch" nun auch nach Österreich. In den Spots sprechen Anwender über die Hintergründe für ihren Wechsel von Windows-Rechner auf einen Mac.

Noch ohne Videos

Die "Switch"-Webseite ist bereits auf deutsch verfügbar, die entsprechenden Videos sind allerdings noch nicht zu finden. Allerdings sollen diese in den nächsten Wochen ebenfalls in Europa ausgestrahlt werden. Im Gegensatz zu anderen Marketingaktionen, die fast ohne Änderungen aus den USA übernommen werden, soll die Switch-Kampagne eigens für den europäischen Markt lokalisiert werden. Dies könnte bedeuten, dass eigene Werbefilme zum "Plattformwechsel" gedreht werden. In den USA haben die Spots schon für einige Diskussionen und Reaktionen gesorgt. So berichtet etwa die Schülerin Ellen Feiss, dass nach einem Systemabsturz des Windows-PCs ihres Vaters ihre Hausaufgaben verschwunden waren und sie nun ein PowerBook besitzt, das keinerlei Probleme macht.

"Is she stoned?"-Star

Ellen Feiss genießt in den USA mittlerweile Kult-Status, allerdings aus wenig schmeichelhaften Gründen. Auf zahlreichen Fan-Seiten diskutieren die User ob sie während der Dreharbeiten Drogen genommen hat oder nicht. "Ihre Augen sind so rot und sie redet als wäre sie auf Drogen", steht in unzähligen Foren zu lesen. Mittlerweile gibt es unzählige Fan-Seiten, so etwa Ellen Feiss, the fan site oder Ellen Feiss Fan Club: beep, beep, beep. Als Photoshop Parodie, als Wallpaper oder als Aufdruck auf T-Shirts, Bechern und Uhren ist Ellen Fleiss mittlerweile landesweit bekannt. Dieses Faktum ist besondern beeindruckend, da Ellen Feiss nie im TV zu sehen, sondern ihr Spot lediglich auf der MacWorld und auf der "Switch"-Homepage zu sehen. Somit ist die Schülerin wohl als erster nicht animierter oder mittels Computer generierter Cyber-Star zu bezeichnen.

Die andere Seite

Aber auch andere User haben sich so ihre Gedanken zur Switch-Kampagne gemacht und ihre eigenen Versionen in Netz gestellt (der WebStandard berichtete). So wird zum Beispiel bei Drunkgamers.com über Sinn und Wahn von Jumpern geredet. Der Interviewte ist von seinem Mac so begeistert, weil er keine Jumper umstecken muss, um Spielen zu können oder Upgraden zu können. Statt wie beim PC das Gehäuse zu öffnen, nimmt er seinen Mac wirft ihn weg und kauft sich einfach einen Neuen wo alles funktioniert.

Drogen und der "FlowerPower"-Mac

Ani Moller berichtet von ihren Drogenerfahrungen und den wunderschönen Farben ihres "FlowerPower"-Macs. Auch zum Zeitpunkt des fiktiven Interviews scheint sie sich den Drogen zugewandt zu haben. Bei ihrer Vorstellung sagt sie etwas kleinlaut: "Hi! Mein Name ist Ani Moller. Ich bin arbeitslos".

Nicht jugendfrei

Nicht jugendfrei, dafür sehr innovativ zeigt sich ein gewisser Herr Ben Brown der erklärt warum er Macs und Pornos liebt und wofür sich die Ports am Apple-Rechner am Besten eignen.(red)

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    foto: apple
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