Litauen: Atemnot und Smog durch Torfbrände

11. September 2002, 16:16
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Für die Bekämpfung der Brände fehlen Maschinen - Mit Bulldozern wird versucht die Brände an rund 70 Orten zu löschen...

Vilnius - In Litauen leiden weite Teile der Bevölkerung weiterhin unter Smog, der durch anhaltende Torfbrände hervorgerufen wurde.

Auch am Mittwoch meldeten die Behörden weit überhöhte Werte für Rußpartikel in der Luft. In einzelnen Orten, etwa in der Hauptstadt Vilnius, wurden die Grenzwerte um das bis zu vierfache überschritten. Viele Einwohner tragen Mundschutz. Kinder, Pensionisten und Bürger mit Atemwegproblemen wurden aufgerufen, sich möglichst in geschlossen Räumen aufzuhalten.

Die Bekämpfung der Brände gestaltet sich schwierig. Obwohl die Regierung mittlerweile auch die Armee einsetzt, fehlen nach Zeitungsberichten genügend Hilfsmaschinen. Mit Bulldozern versucht man, die teilweise unterirdischen Schwelbrände an rund 70 Orten zu löschen. Bürgermeister der betroffen Städte baten erneut auch Privatunternehmen, Hilfsmaschinen und Wasserpumpen zur Verfügung zu stellen. (APA/dpa)

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