Wireless MMX bringt PC-Applikationen auf den PDA

11. September 2002, 13:39
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Intel setzt MMX-Technologie für drahtlose Geräte ein

Intel hat auf seinem Developer Forum neue Technologien für seine Strata-Flash- und Xscale-basierten Produktlinien angekündigt. Wireless MMX, der Persistent Storage Manager und der Flash Data Integrator sollen über Intels Personal Internet Client Architecture (PCA) PC-Applikationen auch auf drahtlosen Endgeräten zum Einsatz bringen. Der Hersteller verspricht mehr Rechenleistung vor allem für Multimedia-Programme, die Datenverarbeitung soll durch die Hardwarebeschleunigung mit geringerem Energieverbrauch ablaufen. Die Wireless-MMX-Technologie wird von WindowsCE.NET 4.1, SymbianOS, Palm OSv.5 sowie Linux von MontaVista und Embedix unterstützt, berichtet Intel in einer Aussendung.

Set von Multimedia-Instruktionen

Bei Wireless MMX handelt es sich um ein Set von Multimedia-Instruktionen, die zum Großteil bereits in der Intel-Architektur verwendet werden. Die Technologie soll eine parallele 64-bit Multimedia-Architektur auf Xscale-Mikroarchitektur-basierenden Prozessoren verfügbar machen. Auf diese Weise können nach Aussage des Herstellers Applikationen, die MMX-Befehle nutzen, leicht auf XScale-Systeme übertragen werden.

Compiler, Debugger und Simulatoren

Die XScale Microarchitecture Software Development Tools beinhalten Compiler, Debugger und Simulatoren für die PCA. Zur zusätzlichen Unterstützung der Portabilität von MMX-Applikationen für PCA-Geräte bietet Intel weitere Tools wie Integrated Performance Primitives (PPI) und den VTune Performance Analyzer. Die effektive Nutzung des knappen Speicherplatzes von Mobilgeräten soll durch den Persistent Storage Manager (PSM) und den Flash Data Integrator (FDI) gewährleistet werden. Die beiden Tools ermöglichen das Ausführen von Applikationen direkt aus dem Flash-Speicher und umgehen so die vorherige Übertragung in den RAM-Speicher. (pte)

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