Berlin: Internationales Literaturfestival eröffnet

11. September 2002, 08:57
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Bis 21. September sind Spanien und Globalisierung Schwerpunkte

Berlin - Im Berliner Ensemble ist am Dienstagabend das 2. Internationale Literaturfestival eröffnet worden. Zum diesjährigen Länderschwerpunkt sind neun spanische Autoren nach Berlin gekommen. Der Festivalleiter Ulrich Schreiber rief dazu auf, die Globalisierung auch zur Erweiterung und Bereicherung von Welterfahrung zu nutzen.

Den Eröffnungsvortrag hielt der aus Bosnien stammende Autor Dzevad Karahasan zum Thema "Literatur als Verteidigung unserer Geschichte". Darin betonte er, alles hänge davon ab, "ob wir unsere Kulturen vor ihren fundamentalistischen "Hütern" retten können - und davon, ob wir genug gute Literatur haben werden".

Bis zum 21. September treten etwa 80 Autoren aus dem In- und Ausland bei zahlreichen Veranstaltungen in Berlin auf, darunter der chilenische Schriftsteller Antonio Skarmeta, der Schwede Lars Gustafsson, der Schweizer Paul Nizon sowie Christa Wolf, Walter Kempowski und Herta Müller. Im Bereich "Writers in Exile - Programm des P.E.N. Deutschland" lesen drei in Deutschland lebende Exilautoren. (APA/dpa)

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