UNO-Blauhelmeinsatz in Sierra Leone soll verlängert werden

11. September 2002, 08:37
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Es drohen Gefahren aus benachbartem Bürgerkriegsland Liberia

Nairobi/Freetown - Der UNO-Blauhelmeinsatz für Sierra Leone (UNAMSIL) wird voraussichtlich verlängert. Das sagte am Mittwoch eine UNAMSIL-Sprecherin in der Hauptstadt Freetown dem Radiosender BBC. Der Präsident des befriedeten Bürgerkriegslands, Ahmed Tejan Kabbah, habe die Vereinten Nationen darum am Montag wegen vom benachbarten Bürgerkriegsland Liberia ausgehender Gefahren gebeten. "Wir gehen davon aus, dass der Verlängerung zugestimmt wird", sagte UNAMSIL-Sprecherin Margaret Novicki.

Das weltweit größte UNO-Mandat mit 17.000 Soldaten läuft am 30. September aus. Die Blauhelme hatten das Land zusammen mit britischen Einsatztruppen bei der Beendigung des zehn Jahre währenden Bürgerkriegs unterstützt. Im Mai wurden die ersten demokratischen Wahlen seit Ende des Konflikts abgehalten. (APA/dpa)

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