Schwerer Unfall auf der A10 in der Nacht auf Mittwoch

11. September 2002, 10:25
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Wien: Auffahrunfall auf Südosttangente am Mittwoch in der Frühe - Stau bis Wiener Neudorf - Tödliche Unfälle am Dienstagnachmittag

Wien/Klagenfurt - Ein schwerer Unfall hat sich in der Nacht auf Mittwoch auf der Tauernautobahn (A10) im Bereich von Gmünd (Bezirk Spittal/Drau) ereignet. In einer lang gezogenen Rechtskurve auf Höhe der Ausfahrt Gmünd verlor ein 55-jähriger kroatischer Staatsbürger die Herrschaft über seinen Pkw. Das Fahrzeug prallte gegen die Mittelleitschiene, welche auf einer Länge von 30 Meter total zersplitterte.

Teile der Leitschiene drangen in das Innere des Pkw ein. Dadurch wurde die mitfahrende 55 Jahre alte Frau des Lenkers regelrecht aufgespießt. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde ebenso wie ihr leicht verletzter Ehemann ins Krankenhaus Spittal/Drau eingeliefert.

Einige Teil der Leitschiene kamen auf der Gegenfahrbahn zu liegen. Die Lenker von vier Pkws konnten nicht rechtzeitig ausweichen. Dadurch wurden auch diese Fahrzeuge beschädigt. Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten durch die Feuerwehr Gmünd war die A10 in beiden Richtungen rund eineinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.

Auffahrunfall auf A23

Am Mittwoch mussten die Autofahrer im Frühverkehr wieder sehr viel Geduld auf der Wiener Tangente (A23) aufbringen, hieß es in einer Aussendung des ÖAMTC. Ein Auffahrunfall auf Österreichs am stärksten befahrenem Straßenstück führte zu umfangreichen Stauungen, die bis nach Niederösterreich zurück reichten. Drei Fahrzeuge waren beteiligt, eine Person wurde verletzt.

Knapp nach 8.00 Uhr krachte es laut ÖAMTC aus vorerst nicht geklärter Ursache kurz nach dem Knoten Inzersdorf in Richtung Kagran. Die Behinderungen führten im dichten Morgenverkehr rasch zu ausgedehnten Stauungen. Die Kolonne reichte bis Wiener Neudorf zurück. Erst gestern war die A23 nach einem Lkw-Unfall längere Zeit lahm gelegt gewesen.

Tödliche Unfälle am Dienstag

Ein 25-jähriger Motorradfahrer ist Dienstagnachmittag im 22. Wiener Gemeindebezirk tödlich verunglückt. Der Mann lenkte sein Motorrad kurz nach 15 Uhr auf der Breitenleerstraße in Fahrtrichtung stadtauswärts. Nach Angaben der Polizei kam er vermutlich in Folge überhöhter Geschwindigkeit vor der Unterführung der Ostbahn auf die Gegenfahrbahn, überfuhr in weiterer Folge den linken Fahrbahnrand und stürzte, nachdem er gegen einen Metallbrückenpfeiler gestoßen war. Der Unglückslenker wurde mit dem Hubschrauber "Christopherus 9" in das Krankenhaus verschafft, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlag.

Pensionistin zwischen PKW und LKW eingeklemmt

Eine 81-Jährige Pensionistin ist Dienstagnachmittag Opfer eines Verkehrsunfalles in Wien-Hietzing. Die Frau wollte bei einem Gemüsehändler einkaufen, der seinen Klein-LKW in der Ghelengasse abgestellt hatte. Zur gleichen Zeit lenkte ein 18-Jähriger seinen PKW in der Ghelengasse stadtauswärts. Laut Polizei kam er vermutlich wegen eines Sekundenschlafes nach rechts ab und stieß frontal gegen das Heck des LKWs. Dabei wurde die Pensionistin zwischen den beiden Fahrzeugen eingeklemmt. Sie erlag am späten Nachmittag im Hanusch-Krankenhaus ihren Verletzungen. Der Lenker des PKW erlitt einen Schock und leichte Verletzungen. (APA)

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