Viennabikes: Akzeptiert und wieder ruiniert

11. September 2002, 13:57
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Straßenbefragung offenbarte seine fast hundertprozentige Bekanntheit - auch über die Bike-Zone hinaus ...

Wien - Täglich müssen 40 Viennabikes repariert werden. Das Wiener Gratisrad ist damit noch immer begehrtes Objekt für destruktive Menschen. Ansonsten erfreuen sich die rosa, blauen und weißen Räder großer Beliebtheit.

Bei einer Straßenbefragung durch das Institut "Oekonsult" gaben mehr als 99 Prozent der 353 Befragten an, die Gratisradaktion zu kennen. Für 71 Prozent der Wiener ist das Viennabike bereits "fester Bestandteil" des Stadtbildes. Häufig wurde der Wunsch nach mehr Rädern und einer Ausweitung der Viennabike-Zone geäußert. Es darf nur in der Inneren Stadt sowie in den Bezirken 3 bis 9 geradelt werden.

Da dies viele nicht wissen, mussten die Räder bereits 3000-mal aus den Außenbezirken zurückgebracht werden - ein "sehr hoher Aufwand, der aber zur Routine für die Mitarbeiter des Fahrradklubs geworden ist", heißt es seitens der Betreiber. Nach einem missglückten Start funktioniere der Betrieb der Leihräder inzwischen jedenfalls "reibungslos". (aw/DER STANDARD, Printausgabe, 11.9.2002)

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