Brite muss wegen Handy-Benutzens auf einem Flug vier Monate in Haft

11. September 2002, 12:21
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Frisch gebackener Ehemann wollte seiner Frau imponieren

Ein junger Brite muss vier Monate ins Gefängnis, weil er während eines Flugs trotz mehrfacher Mahnungen der Crew ein Spiel auf seinem Handy spielte. Der 23-Jährige habe seine Mitreisenden auf dem Flug von Luxor nach Manchester einer "potenziell verhängnisvollen" Gefahr ausgesetzt, begründete Richter Timothy Mort die Haftstrafe ohne Bewährung am Dienstag in Manchester.

Mehrmals verwarnt

Der junge Mann, der mit seiner Frau auf dem Rückflug aus den Flitterwochen war, schaltete sein Handy drei Mal wieder an, obwohl das Bordpersonal ihn mehrmals verwarnt hatte. Ein eingeschaltetes Mobiltelefon könne den Autopiloten und die Kommunikationssysteme stören, betonte Mort.

Streit

Der Vorfall hatte sich vor genau einem Jahr am 10. September ereignet. Weil sich der frisch gebackene Ehemann trotz der Mahnungen der Flugbegleiter und eines anderen Passagiers weigerte, sein Handy auszuschalten, brach ein Streit an Bord aus. Sein Verteidiger versuchte das Verhalten seines Mandanten damit zu erklären, dass dieser seiner Frau habe imponieren wollen. (APA)

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