Keine Einigung zwischen Kirch und Deutscher Bank

10. September 2002, 13:56
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Urteilsverkündung für den 20. September erwartet

Der Rechtsstreit zwischen dem Medienunternehmer Leo Kirch und der Deutschen Bank ist am Dienstag vor dem Landgericht München ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Die Entscheidung des Gerichts solle am 20. September verkündet werden, sagte die Richterin. Die Deutsche Bank erklärte nach der Verhandlung, bis dahin aber nicht über die 40-prozentige Beteiligung Kirchs am Axel Springer Verlag zu verfügen. Somit hat Kirch bis dahin Zeit, selbst einen Käufer für das Paket zu finden.

Dies hat der Medienhändler unterdessen offensichtlich schon getan. Leo Kirch habe beim Axel Springer Verlag beantragt, das Paket verkaufen zu dürfen, sagte sein Anwalt am Dienstag vor dem Landgericht München. Der Springer-Aufsichtsrat solle an diesem Freitag über den Antrag entscheiden. (APA/dpa)

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