Keine Einigung im Rechtsstreit zwischen Kirch und Deutscher Bank

10. September 2002, 13:01
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Kaufpreis mit 4 bis 5 Milliarden Euro kolportiert

Der französische Verleger Nicolas Philippe interessiert sich einem Pressebericht zufolge für den Kauf der Verlagssparte des Mischkonzerns Vivendi. Philippe sei bereit, zusammen mit einer Tochter der Geschäftsbank Credit Agricole ein Angebot für die verschiedenen französischen und europäischen Verlagshäuser vorzulegen, berichtete das französische Wirtschaftsblatt "les Echos" am Dienstag. Der Verleger habe Kontakt zu Vivendi-Chef Jean-Rene Fourtou aufgenommen.

Nötige Finanzkraft

Philippe bedauere aber, dass die Vivendi-Verlagssparte VUP nur en bloc verkauft werden solle. Damit werde der Käuferkreis sehr eingeengt, sagte der Verleger laut "Les Echos". VUP steht für rund die Hälfte des französischen Verlagswesens. Damit haben Philippe zufolge eigentlich nur Fonds die nötige Finanzkraft für den Kauf.

Laut Presseberichten soll der Verkauf der Verlagssparte zwischen vier und fünf Milliarden Euro in die Kassen des Vivendi-Konzerns bringen, der auf einem Schuldenberg von rund 35 Milliarden sitzt. Zu VUP gehören unter anderem die Verlage Laffont, Plon-Perrin und Pocket sowie die auf Schulbücher und Nachschlagewerke spezialisierten Häuser Larousse, Nathan und Bordas. (APA/AFP)

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