Burgstaller für Zurückgewinnung der heimatlosen FP-Wähler

10. September 2002, 11:35
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Salzburger SP-Chefin: Abschaffung der Ambulanz- und Studiengebühren - Rücknahme der Unfallrentenbesteuerung - Eurofighter nicht bestellen

Salzburg - Mit "gerechter und geradliniger" Politik soll die Sozialdemokratie die spätestens nach Knittelfeld "heimatlos" gewordenen FPÖ-Wählerinnen und -Wähler zurückgewinnen. Das schlägt heute, Dienstag, Salzburgs SP-Vorsitzende LHStv. Gabi Burgstaller vor. "Die Ambulanzgebühren sind ungerecht und gehören sofort abgeschafft. Die Studiengebühren führen dazu, dass der Zugang zur Hochschulbildung für alle nicht mehr möglich ist. Die Besteuerung der Unfallrenten ist zynisch und nimmt jenen, die wenig haben, noch etwas weg. Die Eurofighter jetzt zu bestellen, würde das schlimmste Erbe des verunglückten blau-schwarzen Experimentes bedeuten", bringt es die Salzburger SPÖ-Vorsitzende auf den Punkt.

Wenn die SPÖ auf Bundesebene wieder Regierungsverantwortung trage, würden diese ungerechten Gebühren abgeschafft, die Besteuerung der Unfallrenten zurückgenommen und die Eurofighter nicht bestellt, so Burgstaller. Diese inhaltlichen Positionen seien auch für jene freiheitlichen Stimmen, die nach dem "Putsch von Knittelfeld" keine politische Heimat mehr haben, interessant. "Es sollen sich jene, die immer gegen die Privilegien anderer mit Recht die Stimme erhoben haben, einmal anschauen, wie viele zurückgetretene FPÖ-Minister ihre Gage ohne Job weiterbeziehen oder wie viel das einfache Parteimitglied am Tag an Spesen verbraucht. Offenbar so viel, wie ein Arbeitnehmer in einem Monat nicht einmal verdienen kann", meinte die Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreterin. (APA)

  • Burgstaller steigt voll in den Wahlkampf ein
    foto: standard/cremer

    Burgstaller steigt voll in den Wahlkampf ein

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