Schuld sind die User

10. September 2002, 11:44
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Microsoft wurde auf der Suche nach den Ursache für steigende Angriffe auf Windows 2000-Server fündig

Der Softwarekonzern Microsoft konnte die wahren Schuldigen an den steigenden Angriffen und Attacken auf Windows 2000-Server ausfindig machen. Nicht Sicherheitslücken, Viren oder Würmer wären die Hauptursache für die Angriffe - sondern die User selbst.

"Ein signifikanter Anstieg"

Wie das Online-Magazin The Register berichtet, hat das Microsoft Product Support Services (PSS) Security Team die Ursache für die Windows 2000-Angriffe ausfindig gemacht. Nach Angaben des Unternehmens sind Fehler der Anwender der Grund für den "signifikanten Anstieg" der Attacken. Damit sollen nun Berichte über Sicherheitslöcher und Anfälligkeiten für Viren und Wurm-Attacken von Windows 2000 entkräftet werden.

Standard-Sicherheitsvorkehrungen nicht beachtet

Laut Microsoft würden viele Anwender die Standard-Sicherheitsvorkehrungen nicht beachten und so das System für Eindringlinge offen halten. Der Softwarekonzern hat nun eine Checkliste veröffentlicht das Anwender helfen soll ein sicheres System auf die Beine zu stellen. In dieser Checkliste steht unter anderem, dass einfache und schlechtgewählte Administrator-Passwörter schnellstens eliminiert werden sollten, Zugänge für Gäste (Guest Accounts) geschlossen werden und aktuelle Virensoftware installiert werden sollte. Weiters sollen Firewalls verwendet werden, sowie aktuelle Sicherheits-Updates eingespielt werden. Erst in der vergangenen Woche hatte Microsoft seine User auch vor verstärkten Hacker- und Viren-Angriffen auf seine Betriebssysteme Windows 98, 98 Second Edition, 98 Millennium Edition, NT Workstation 4.0, NT Server 4.0, NT Server Enterprise Edition 4.0, XP 64-Bit Edition, XP Home Edition und XP Professional gewarnt.(red)

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