Noch mehr Geld für den Rabenhof

10. September 2002, 19:10
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Die Stadt gewährt Zusatzsubventionen

Wien - Im November 2001 hatte Karl Welunschek, frisch bestallter Leiter des Rabenhofs, gemeint, er werde mit der von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny zur Verfügung gestellten Jahressubvention von 0,58 Millionen Euro sein Auslangen finden. Was niemand glauben konnte, da Welunschek 0,87 Millionen gefordert hatte. Und sich bewahrheiten sollte: Mailath will dem Rabenhof nun eine "Zusatzsubvention" von 145.000 Euro gewähren.

Grünen-Sprecherin Marie Ringler wundert sich über die "unprofessionelle Vorgangsweise". Dem Vernehmen nach lehnte das Theater, das auch vom Bezirk Erdberg Förderungen erhält, einen Dreijahresvertrag mit dem Hinweis ab, dass die Subventionshöhe als zu gering betrachtet werde. Kommentar aus dem Kulturamt: "Wir verhandeln." (trenk/DER STANDARD, Printausgabe, 10.9.2002)

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