Stadler: FPÖ mit Neuwahlen "nicht erpressbar"

9. September 2002, 13:12
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Bezüglich der Nachfolge von Riess-Passer und Westenthaler sei noch "alles offen"

St. Pölten - Die FPÖ sei mit Neuwahlen "nicht erpressbar", fürchte sich jedoch nicht vor einem vorzeitigen Urnengang. Dies betonte heute, Montag, der stellvertretende Landesparteiobmann der FP-NÖ und Volksanwalt Ewald Stadler in einer Meldung des ORF-Online.

Die Entscheidung liege nun bei der ÖVP, so Stadler, der eine mögliche Aufkündigung der Koalition auf Grund der Rücktritte zweier FP-Regierungsmitglieder als "fadenscheinige Angelegenheit" bezeichnete. (Zum Zeitpunkt von Stadlers Aussagen war die Demission von Verkehrsminister Mathias Reichhold noch nicht bekannt, Anm.)

Meldungen, wonach Stadler am Sturz von Riess-Passer maßgeblich beteiligt gewesen sein soll und als neuer Klubobmann zur Debatte stünde, beurteilte dieser als "Legenden, Mythenbildung und Räubersgschichten", die er, Stadler, nicht weiter kommentieren wolle.

Bezüglich der Nachfolge der zurückgetretenen FP-Regierungsmitglieder bekräftigte Stadler, es sei "alles offen" und man werde in Ruhe darüber entscheiden. Er hoffe jedenfalls, dass die FPÖ weiter in der Regierung bleibt. Die Partei könne diese Verantwortung auch tragen, so Stadler. (APA)

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