Nicht genügend tragende Rollen für Frauen

21. September 2002, 21:21
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US-Schauspielerin Michelle Pfeiffer glaubt nicht, dass unsichtbare Barriere für Frauenkarrieren im ShowBiz durchbrochen ist

Toronto - Nach Ansicht von US-Filmschauspielerin Michelle Pfeiffer sehen Hollywood-Drehbücher nicht genügend tragende Rollen für Frauen vor. Ihr neuer Film "White Oleander" sei allerdings ein Beispiel dafür, dass sich dies ändere, sagte die 44-Jährige am Freitag in Toronto.

"Wir kommen näher ran"

"Wir machen Fortschritte", sagte Pfeiffer während des Filmfests in der kanadischen Stadt, auf dem "White Oleander" seine Weltpremiere feiern soll. Sie glaube jedoch nicht, dass die unsichtbare Barriere, die Frauen am Aufstieg hindere, bereits durchbrochen sei. "Aber ich denke, wir kommen näher ran", sagte die Hauptdarstellerin aus Filmen wie "Die fabelhaften Baker Boys" und "Batmans Rückkehr".

Film über Mutter-Tochter-Beziehung

"White Oleander" dreht sich um die Beziehung zwischen dem Mädchen Astrid und ihrer von Pfeiffer gespielten Mutter Ingrid, die wegen Mordes an ihrem Freund ins Gefängnis kommt. Für Astrid, dargestellt von Alison Lohman, beginnt daraufhin eine Odyssee durch mehrere Pflegeheime. Einziger konstanter Einfluss bleibt dabei ihre Mutter. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Janet Fitch. (APA/Reuters)

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    Michelle Pfeiffer bei den 27. Internationalen Filmfestspielen in Toronto. In ihrem neuen Film "White Oleander" spielt sie eine Frau, die eine tragende Rolle hat.
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