Auch FP-Vizeobmann Gorbach tritt zurück

9. September 2002, 09:43
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"Vorarlberger Nachrichten": Keine neuerliche Kandidatur um FPÖ-Stellvertreter

Wien - Auch der Vorarlberger Landeshauptmann-Stellvertreter Hubert Gorbach zieht die Konsequenzen aus den Turbulenzen seiner Partei. Gorbach wird sich als stellvertretender FPÖ-Obmann zurückziehen, berichten die "Vorarlberger Nachrichten" am Montag. Er werde nur noch den von der scheidenden Parteichefin Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer für 20. Oktober ausgerufenen FPÖ-Parteitag vorbereiten helfen. "Sie hat mir ihr Vertrauen geschenkt und mich gebeten, einer ihrer Stellvertreter zu werden", machte Gorbach seine Loyalität gegenüber der Zeitung deutlich.

Den Rücktritt von Riess-Passer, Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Klubobmann Peter Westenthaler bedauerte Gorbach. "Viele in der Partei" hätten dieses Ergebnis der Auseinandersetzungen "sicherlich nicht gewollt". Die FPÖ habe bei den Wählern viel Vertrauen verloren.

Schon nach der nächtlichen Krisensitzung des FPÖ-Vorstands am vergangenen Dienstag hatte Gorbach ebenso wie damals auch die beiden anderen FPÖ-Vizeobmänner Westenthaler und Verteidigungsminister Herbert Scheibner öffentlich erklärt, dass er sich bei einem Rücktritt Riess-Passers seiner Parteichefin anschließen werde. Mittlerweile allerdings führt Scheibner interimistisch die Partei.(APA)

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    FP-Vizeobmann Gorbach tritt aus "Loyalität" zu Riess-Passer zurück

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