FPÖ-Treffen bringt ungewohntes Leben in Wiener Textilviertel

8. September 2002, 15:26
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"Blaue Leos aus der Steiermark" für Partei-Mitarbeiter

Wien - Ungewohntes Leben kam am Sonntagnachmittag in die Eßlinggasse im sonst an Wochenende tagsüber nahezu menschenleeren Textilviertel rund um den Rudolfsplatz in der Wiener Innenstadt. Rund 30 Journalisten, Fotografen und Kameramänner warteten vor der Bundesgeschäftsstelle der FPÖ auf eine Entscheidung über die Zukunft der Partei, ihrer Chefin Susanne Riess-Passer und der Bundesregierung.

Die Begrüßung der Kollegen fiel herzlich aus. "Lange nicht gesehen", hieß es scherzhaft für etliche, die den Abend und die Nacht zuvor gemeinsam vor den Toren des FPÖ-Delegiertentreffens in Knittelfeld verbracht hatten.

Bewegung kam immer dann in die Wartenden, wenn ein Sitzungsteilnehmer eintraf. Für eine Überraschung sorgte dabei der steirische Landesobmann Leopold Schöggl. Er kam noch einmal auf die Straße, um aus seinem Auto vier kleine Teddybären zu holen. "Das ist der blaue Leo aus der Steiermark", erläuterte er. Gedacht sei das Spielzeug für die Kinder jener Mitarbeiter der Partei, die wegen der Sitzung am Sonntagnachmittag arbeiten mussten. (APA)

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