Landeschefs geben sich optimistisch

8. September 2002, 15:15
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Auch Stadler glaubt nicht an Rücktritt

Wien - Optimistischer als die Regierungsmitglieder gaben sich vor Beginn des Treffens der FPÖ-Spitze Sonntagnachmittag die Landesobmänner. Auch Volksanwalt Ewald Stadler meinte, er glaube nicht, dass es zu einem Rücktritt von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer oder anderer Regierungsmitglieder kommen werde.

Stadler, der vom Delegiertentreffen als Treuhänder der Unterschriften für einen Sonderparteitag eingesetzt worden war, meinte, er wollte gar nicht über einen Rücktritt Riess-Passers nachdenken, weil er glaube, dass sie nicht auf die Stimme der Basis verzichten sollte. Er nehme an, dass der Kompromiss von Knittelfeld akzeptiert werde.

Der steirische Landesobmann Leopold Schöggl meinte auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt Riess-Passers ebenfalls: "Das glaube ich nicht, aber wir werden sehen, was herauskommt." Sein oberösterreichischer Kollege Hans Achatz glaubt ebenfalls nicht an einen Rücktritt. Er meinte, die Basis habe in Knittelfeld ein Zeichen gesetzt, dass sie mitreden wolle. "Basisdemokratie halte ich immer für ganz wichtig."

Der Wiener Landesparteichef Hilmar Kabas glaubt "fest", dass die Parteispitze heute eine Einigung erreichen wird. Für einen Rücktritt Riess-Passers sieht er "keinerlei Gründe". Sein niederösterreichischer Kollege Ernest Windholz erwartet "ein gutes Ergebnis" ohne näher zu sagen, was dies bedeutet. (APA)

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