Internet-Tickets entdiskriminiert

6. September 2002, 14:26
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Zuschlag für web-verkaufte Bundestheater-Karten entfällt ab sofort

Wien - Ab sofort wird es beim Kartenkauf für die Bundestheater via Internet keinen 20-prozentigen Zuschlag mehr geben. Das erklärte Kunststaatssekretär Morak am Freitag. Er sprach in diesem Zusammenhang von einem Anachronismus, der im Zeitalter der Informationsgesellschaft keinen Platz mehr habe. Morak kündigte an, dass der Kartenverkauf generell reorganisiert und dezentralisiert werde.

Der Internetverkauf wurde bisher über die Firma "Culturall" abgewickelt. Zum regulären Preis für die Karte wurden 20 Prozent aufgeschlagen.

Der Kartenverkauf werde nun zu den einzelnen Häusern verlagert. Dies ermögliche ein individuelleres Service jedes einzelnen Hauses, so der Staatssekretär. Die zentrale Einrichtung eines Kartenverkaufs in der Goethegasse bleibe dadurch allerdings unberührt, auch wird man weiterhin an jeder Bundestheater-Kasse Karten für alle Häuser kaufen können. Die technische Abwicklung des Kartenvertriebs bleibt in Händen der Theaterservice GesmbH, die den gesamten Verkauf bisher zentral abgewickelt hatte.(APA)

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