Sicherheitsprobleme erhöhen Kosten für Bluetooth

6. September 2002, 21:52
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Gartner-Studie: Kosten sollen bis 2005 weltweit auf jährlich 5,6 Milliarden Dollar ansteigen - 560 Millionen Bluetooth-fähige Geräte im Umlauf erwartet

Wien/Stamford - Sicherheits-Mängel und Probleme bei der Geräte-Zusammenarbeit werden die weltweiten Kosten für die Bluetooth-Technologie bis 2005 auf jährlich 5,6 Mrd. US-Dollar (5,61 Mrd. Euro) nach oben schrauben. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen bereits rund 560 Mill. Bluetooth-fähige Geräte in Unternehmen und Haushalten im Einsatz stehen. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner Dataquest über den offenen IT-Standard Bluetooth, der von Ericsson, Nokia, IBM und Intel Ende der 90er-Jahre zur kabellosen Datenübertragung ins Leben gerufen wurde, hervor.

"Die derzeitige Bluetooth-Zertifizierung ermutigt zwar Innovation und Wettbewerb zwischen den Anbietern, verwirrt aber auch den Konsumenten, der die Zusammenarbeit von Bluetooth-Geräten als Grundfunktion unterstellt", kritisiert Gartner-Chefanalyst Bill Clark. Zur Zeit seien Spezifikationen und Prozesse zu unscharf definiert, um die reibungslose Zusammenarbeit von verschiedenen Geräten unterschiedlicher Hersteller zu gewährleisten.

"Die Kosten für Bluetooth-Einführungen werden höher sein als bei anderen kabellosen Technologien wegen der begrenzten Kompatibilität der Geräte und wegen der Notwendigkeit, zusätzliche Sicherheitssystem gegen Datenklau zu implementieren", folgert Clark.(APA)

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