Sicherheits- und Kompatibilitätsprobleme erhöhen Kosten für Bluetooth

6. September 2002, 12:05
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Kosten sollen bis 2005 weltweit auf jährlich 5,6 Mrd. Dollar ansteigen

Sicherheits-Mängel und Probleme bei der Geräte-Zusammenarbeit werden die weltweiten Kosten für die Bluetooth-Technologie bis 2005 auf jährlich 5,6 Mrd. US-Dollar (5,61 Mrd. Euro) nach oben schrauben. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen bereits rund 560 Mill. Bluetooth-fähige Geräte in Unternehmen und Haushalten im Einsatz stehen. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner Dataquest über den offenen IT-Standard Bluetooth, der von Ericsson, Nokia, IBM und Intel Ende der 90er-Jahre zur kabellosen Datenübertragung ins Leben gerufen wurde, hervor.

Spezifikationen unscharf definiert

"Die derzeitige Bluetooth-Zertifizierung ermutigt zwar Innovation und Wettbewerb zwischen den Anbietern, verwirrt aber auch den Konsumenten, der die Zusammenarbeit von Bluetooth-Geräten als Grundfunktion unterstellt", kritisiert Gartner-Chefanalyst Bill Clark. Zur Zeit seien Spezifikationen und Prozesse zu unscharf definiert, um die reibungslose Zusammenarbeit von verschiedenen Geräten unterschiedlicher Hersteller zu gewährleisten.

Kosten werden höher werden

"Die Kosten für Bluetooth-Einführungen werden höher sein als bei anderen kabellosen Technologien wegen der begrenzten Kompatibilität der Geräte und wegen der Notwendigkeit, zusätzliche Sicherheitssystem gegen Datenklau zu implementieren", folgert Clark.(APA)

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    foto: avm
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