Zivildienst: Innenministerium spricht von Zuweisungsrekord

6. September 2002, 11:57
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8.856 Zivildiener treten heuer ihren Dienst an

Wien - Das Innenministerium hat auch in diesem Jahr einen neuen Zuweisungsrekord beim Zivildienst erreicht. Nach dem aktuellen Stand für den Oktober-Termin werden heuer insgesamt 8.856 junge Männer ihre Posten antreten können. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 8.249, 2000 6.326 und im Jahr 1999 7.348.

Traditionsgemäß ist auch in diesem Jahr der Oktober-Termin der stärkste. Vorbehaltlich kleinerer Änderungen werden im Herbst 3.711 Männer ihren (zwölfmonatigen) Zivildienst antreten, im Februar waren es 3.031, im Juni 2.137. Damit konnten die Wünsche der Trägerorganisationen zu größten Teilen erfüllt werden. Im Jahresschnitt wurden 98 Prozent der angeforderten Zivildiener-Plätze auch besetzt.

Trotz der Zuweisungsrekorde bleibt aber das Problem des "Rucksacks" an Zivildienern, die ihren Dienst bisher aus Kapazitätsgründen nicht antreten konnten, weiter aufrecht. Nach Angaben des Innenministeriums sind auch jetzt noch 14.000 junge Männer von dem Problem betroffen. Anfang 2000 waren es allerdings noch deutlich mehr, nämlich 17.000. (APA)

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