Russland: 5.000 Mann im Großeinsatz gegen Waldbrände

6. September 2002, 10:55
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Moskau: Kohlenmonoxidwerte 2,5 mal über zulässigem Grenzwert

Moskau - Die verheerenden Waldbrände um die russische Hauptstadt Moskau sind trotz des Einsatzes von etwa 5.000 Feuerwehrleuten und Helfern weiterhin nicht unter Kontrolle. Allein im Gebiet Moskau brannten Wälder und Torffelder am Freitag noch an 180 Stellen, meldete die Agentur Itar-Tass. In den Gebieten Smolensk westlich von Moskau und Belgorod im Süden standen etwa 2.000 Hektar Wald in Flammen.

Die Konzentration von Kohlenmonoxid in der Moskauer Luft lag weiterhin um das Zweieinhalbfache über dem Grenzwert. Die Einwohner der Zehn-Millionen-Metropole atmeten etwas leichter, nachdem in der Nacht ein paar Regentropfen gefallen waren. Ministerpräsident Michail Kasjanow ordnete am Donnerstagabend an, auch 1.500 Soldaten und 300 Polizisten zum Kampf gegen die Brände abzukommandieren. Die Moskauer Presse übte aber Kritik am verspäteten Reagieren der Behörden. (APA/dpa)

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