Nachmittagsbetreuung

6. September 2002, 08:55
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Schwarzenegger wirbt für "proposition 49" - Kampagne für Schüler in Kalifornien gestartet

Hollywood-Filmstar Arnold Schwarzenegger hat seine Kampagne zur Unterstützung einer Initiative zur Nachmittagsbetreuung für Schulkinder gestartet. In TV-Spots wirbt der gebürtige Steirer ab dieser Woche für die "proposition 49", die den Kaliforniern gleichzeitig mit den Kongresswahlen am 5. November zur Abstimmung vorgelegt wird. Durch die Initiative sollen jährlich 550 Millionen Dollar (551 Mill. Euro) in Betreuungsprogramme für Schüler außerhalb des Unterrichts fließen. Arnie unterstützt die Kampagne mit einer Million Dollar.

Durch die verbesserte Betreuung nach der Schule sollen die Kriminalität gesenkt, Drogenmissbrauch bekämpft und die schulischen Leistungen der Kinder und Jugendlichen verbessert werden.

Laut einer im August durchgeführten Meinungsumfrage würden 59 Prozent der kalifornischen Wähler die Initiative unterstützen, berichten US-Medien. Auch Politiker der Demokraten sowie Lehrerorganisationen und Polizei- und Richtervereinigungen haben sich für die Annahme ausgesprochen.

Gouverneursposten

Der 55-jährige Schwarzenegger hat im Juli offen sein Interesse an einer Kandidatur für den Gouverneursposten von Kalifornien bei den übernächsten Wahlen im Jahr 2006 erklärt. Beobachter werten sein Engagement für die Initiative als "Probelauf" für eine mögliche Kandidatur für die Republikaner. Schwarzenegger ist mit Maria Shriver aus dem Kennedy-Clan verheiratet. Das Paar hat vier Kinder. (APA)

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