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5. September 2002, 17:02
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Kirch legt Widerspruch gegen Springer-Verfügung ein

Der Medienunternehmer Leo Kirch hat vor Gericht Widerspruch gegen die Einstweilige Verfügung des Axel Springer Verlages eingelegt, durch die dieser den Verkauf von Verlagsanteilen blockieren will. "Inzwischen ist bei uns ein Widerspruch eingegangen", sagte ein Sprecher des Landgerichts München I am Donnerstag. Ein Termin für die mündliche Verhandlung sei aber noch nicht festgelegt.

Am Dienstag hatte der Berliner Axel Springer Verlag eine Einstweilige Verfügung gegen Leo Kirch durchgesetzt, die verhindern soll, dass dieser ohne Zustimmung des Aufsichtsrats des Verlags sein 40-prozentiges Aktienpaket verkauft. Interesse an dem Anteil hat bisher die Essener Zeitungsgruppe WAZ angemeldet. Aber auch der Schweizer Ringier Verlag gilt Branchenkreisen zufolge als potenzieller Käufer. (APA/Reuters)

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