Kabul: Große Sorge um Sicherheit nach Bombenanschlag

6. September 2002, 08:16
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ISAF: Noch keine Informationen über Täter - 26 Tote und 150 Verletzte

Kabul - Nach dem Terroranschlag in Kabul mit 26 Toten und 150 Verletzten wächst bei der Internationalen Schutztruppe ISAF und bei der Regierung die Sorge um die Sicherheit in der Hauptstadt. Es gebe noch keine Informationen über die Täter, sagte ISAF-Sprecher Simon Ryam am Freitag in Kabul. Unter Berufung auf die afghanischen Behörden sagte er, bei dem Autobombenanschlag auf einer Marktstraße seien am Donnerstag 26 Menschen getötet und 150 Menschen verletzt worden. Zwei Verletzte würden in einem ISAF-Lazarett behandelt. Unter den Opfern sind keine Ausländer.

Ryam bestätigte, dass in der belebten Straße nahe dem Innen- und dem Informationsministerium zwei Bomben explodierten. Zunächst detonierte ein kleiner Sprengsatz an einem Fahrrad. Dabei wurde zwar niemand verletzt, aber Polizisten und Schaulustige versammelten sich um das Fahrrad. Einige Minuten später explodierte dann die Autobombe. Die Sicherheitsbehörde Kabuls hatte die Taliban und das Terrornetzwerk El Kaida für den Anschlag verantwortlich gemacht. (APA/dpa)

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