Kuba erweitert seine "Euro-Zone"

5. September 2002, 13:12
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Europäische Gemeinschaftswährung soll in weiteren Touristenorten als Zahlungsmittel gelten

Kuba will den Euro in zwei weiteren Touristenorten als Zahlungsmittel einführen. Nachdem die europäische Währung seit dem 1. Juni bereits im Badeort Varadero (140 Kilometer östlich von Havanna) im Umlauf ist, soll sie vom 1. November an auch auf den Inseln Jardines del Rey vor der Nordküste der Provinz Ciego de Avila und der südlichen Insel Cayo Largo akzeptiert werden.

Im sozialistischen Kuba, dessen Landeswährung Peso nicht frei konvertibel ist, mussten Touristen früher alle Dienstleistungen in US-Dollar bezahlen. Da die EU aber der größte Handelspartner Kubas ist und 40 Prozent der jährlich rund 1,8 Millionen Touristen aus der Euro-Zone kommen, geht die Regierung schrittweise dazu über, auch Euro zu akzeptieren.(APA)

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