Rewe-Touristiktöchter von Reiseflaute unbeschadet

5. September 2002, 12:44
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ITS Billa Reisen und Jahnreisen mit Umsatz- und Gästezuwächsen - Preise deutlich gesenkt

Wien - Die beiden österreichischen Reisetöchter der deutschen Rewe-Gruppe, ITS Billa Reisen und Jahn Reisen, haben im Gegensatz zum allgemeinen Branchentrend von Terrorfolgen und Konjunkturschwäche kaum etwas gespürt. Beide Unternehmen werden das laufende Geschäftsjahr 2001/02, das Ende Oktober endet, mit einem Umsatz- und Gästezuwachs abschließen, hieß es heute, Donnerstag, bei einem Pressegespräch. Auch für das kommende Jahr 2002/02 werden weitere Zuwächse erwartet, zumal die Preise in vielen Destinationen 2002/03 nach der Reiseflaute teils sogar um zweistellige Prozentsätze gesenkt worden seien.

ITS Billa Reisen, seit 1999 in Österreich tätig, erwartet für das Geschäftsjahr 2001/02 (per Ende Oktober) ein siebenprozentiges Umsatzplus auf rund 45 Mill. Euro und einen Zuwachs von 80.000 auf 82.000 Gäste, berichtete ITS Billa Reisen- und Jahn Reisen-Geschäftsführer Werner Gielen. Auch 2002/03 würden "leichte Zuwächse" erwartet, für die kommende Wintersaison werde derzeit sogar ein zweistelliges Buchungsplus gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.

Griechenland beliebteste Destination

ITS Billa Reisen setzt derzeit 550 Euro pro Gast um, sagte Gielen. Griechenland habe sich weiterhin als beliebteste Destination behauptet, gefolgt von Spanien, Tunesien, Ägypten und der Türkei. Autoreisen seien weiterhin "der absolute Trend", sagte der Bereichsleiter Flugreisen bei LTU Touristik, Dierk Berlinghoff. Österreich liege hier auf Platz eins, gefolgt von Kroatien und Italien.

Jahn Reisen, früher auf Westösterreich konzentriert und seit Herbst 2001 österreichweit tätig, erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2001/02 (per Ende Oktober) ein zweistelliges Plus bei Umsatz und Gästen, berichtete Gielen. Der Umsatz werde sich auf 15 Mill. Euro belaufen, die Zahl der Gäste mit 14.000 über den Erwartungen liegen. Jahn Reisen, die höherwertige Reiseschiene von Rewe, setzt pro Gast 950 Euro um.

2002/03 hofft Gielen u.a. dank der Erweiterung von Abflughäfen und Produkten wiederum auf ein zweistelliges Wachstum bei Gästen und Umsatz. Beliebteste Jahn Reisen-Destinationen waren 2001/02 in der Mittelstrecke Spanien, Griechenland und Ägypten, bei Fernreisen die Dominikanische Republik, Mexiko und die Malediven. (APA)

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