Mobilkom-Ausstieg fettet Gewinne bei Telecom Italia Mobile auf

5. September 2002, 09:35
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Plus 80 Prozent im ersten Halbjahr - Umsatz um 5 Prozent gestiegen

Der Verkauf des 25-prozentigen Anteils an der österreichischen Mobilkom hat die Gewinne des italienischen Mobilfunkbetreibers TIM (Telecom Italia Mobile) im ersten Halbjahr 2002 kräftig steigen lassen. Wie der Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung am Mittwochabend bekannt, ist das konsolidierte Ergebnis um 79,9 Prozent auf 1,295 Mrd. Euro gestiegen. Der Verkauf der Minderheitsbeteiligungen, die TIM an Mobilkom Austria und an den französischen Betreiber Boygues Telecom hielt, haben dazu zusammen 647 Mill. Euro beigetragen.

Umstieg um 5,2 Prozent gestiegen

Der TIM-Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 5,2 Prozent auf 5.185 Mill. Euro. Investiert wurden heuer in der ersten Jahreshälfte nur noch 646 Mill. Euro, im ersten Halbjahr 2001 waren es wegen der hohen Ausgaben für die UMTS-Lizenzen und den Erwerb von Auslandsbeteiligungen noch 3,464 Mrd. Euro gewesen.

Nettoverschuldung minimiert

Die Nettoverschuldung des Unternehmens betrug per Ende Juni 614 Mill. Euro, 918 Mill. Euro weniger als noch zum 31. Dezembers 2001. Am 30. Juni 2002 meldete TIM außerdem weltweit 36,4 Mill. Kunden unter Vertrag, was einem 15,2-prozentigen Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. TIM, stärkster Mobilfunkbetreiber in Italien, beschäftigt derzeit 17.137 Personen.

Carlo Buora neuer Präsident

Nach der Demission des Co-Geschäftsführers der Telecom Italia, Enrico Bondi, der zugleich Nummer eins von TIM war, wurde der bei der gestrigen Aufsichtsratssitzung Carlo Buora zum neuen Präsidenten des Mobilfunkbetreibers ernannt. Buora war zuletzt bereits Vizepräsident der TIM.(APA)

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