Britischer Luftschiffbauer ATG verhandelt mit Cargolifter

5. September 2002, 09:31
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Rettungskonzept des insolventen Luftschiffbauers möglich

Hamburg - Der Insolvenzverwalter des Luftschiffbauers Cargolifter verhandelt nach einem Zeitungsbericht mit dem britischen Luftschiffunternehmen ATG (Advanced Technologies Group) über ein Rettungskonzept für das zusammengebrochene Unternehmen. Noch in dieser Woche seien Gespräche mit ATG geplant, sagte eine Cargolifter-Sprecherin der Tageszeitung "Financial Times Deutschland" (Donnerstagsausgabe). Der Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning betone in einer im Internet veröffentlichten Stellungnahme, alle Möglichkeiten würden ausgeschöpft, um der Gläubigerversammlung Ende September doch noch ein tragfähiges Erhaltungskonzept vorzulegen.

Anfang August war das Insolvenzverfahren für Cargolifter eröffnet worden. Den Bau des Luftschiffs CL 260, einem der Aufsehen erregendsten Luftfahrt-Projekte der vergangenen Jahre, hatte das Unternehmen wegen akuter Finanzprobleme bereits Mitte Mai gestoppt. Das 260 Meter lange und 65 Meter hohe Luftschiff sollte sperrige Lasten wie Industrieausrüstungen mit einem Gewicht von bis zu 160 Tonnen rund um die Welt transportieren. (APA)

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