Zahl der Analphabeten sinkt

4. September 2002, 19:25
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Für 2000 verbucht die Unesco weltweit 862 Millionen Menschen über 15 Jahren, die nicht lesen und schreiben können

Paris/Wien - Die Zahl der Analphabeten sinkt weltweit seit den Siebzigerjahren langsam, aber kontinuierlich. Für 2000 verbucht die Unesco weltweit 862 Millionen Menschen über 15 Jahren, die nicht lesen und schreiben können - 20,3 Prozent der Weltbevölkerung. Der Großteil der Analphabeten lebt in den ärmsten und bevölkerungsreichsten Ländern der Welt: Ägypten, Bangladesch, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Nigeria oder Pakistan. In Österreich gelten weniger als ein Prozent der Erwachsenen als "echte", 300.000 Personen als "funktionale" Analphabeten. Sie schaffen schriftsprachliche oder rechnerische Aufgaben des Alltags nicht. (APA/DER STANDARD, Printausgabe, 5.9.2002)
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