Wieder schwere Gewitter in Nord- und Mittelitalien

3. September 2002, 17:06
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Lombardei und Piemont schwer betroffen

Rom - Anhaltend schwere Gewitter in Italien. Am Dienstag gab es Niederschläge und starken Wind in der Lombardei, Piemont und in Mittelitalien. Schwere Überschwemmungen wurden in der Provinz Brescia im Raum um den Iseo-See gemeldet. Garagen und Keller mussten wegen des eindringenden Wassers ausgeräumt werden. Auch einige Straßen wurden wegen des Schlamms gesperrt.

Die Bahnstrecke vom Sempione, die Italien mit der Schweiz verbindet, wurde zwischen Beura und Vogogna unweit vom Lago Maggiore wegen eines Erdrutsches gesperrt. Mehrere Steine fielen auf die Bahnschienen, berichteten italienische Medien. Die Züge wurden umgeleitet.

Schwierig war auch die Lage in der süditalienischen Ortschaft Aprigena (Apulien). Schlamm und Wasser drangen in mehreren Wohnungen eines Randviertels der Stadt ein, nachdem ein Kanal über die Ufer getreten war. Betroffen waren rund 100 Familie, die zum Teil evakuiert werden mussten. Laut den Meteorologen wird das Wetter auch in den nächsten Tagen unstabil bleiben. (APA)

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