Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2002

3. September 2002, 13:49
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Seit 1993 wird von der Bildungsorganisation der SPÖ und dem Dr. Karl-Renner-Institut im Gedenken an Bruno Kreisky - unbestritten die bedeutendste Persönlichkeit der Sozialdemokratie des vorigen Jahrhunderts - ein Preis für das politische Buch vergeben. Damit soll politische Literatur gefördert werden, die den Werten und Zielvorstellungen Bruno Kreiskys entspricht und von den Schwerpunkten seiner politischen Arbeit geprägt ist. Neben den Grundwerten Freiheit, Gleichheit, soziale Gerechtigkeit und Solidarität stehen Begriffe wie Toleranz, internationale Zusammenarbeit, Kampf gegen autoritäre und rechtsextremistische Tendenzen und für die Freiheit der Kunst. Die Verleihung des Preises findet üblicher Weise rund um den Geburtstag Bruno Kreiskys am 22. Jänner statt.

Der Hauptpreis ist mit EUR 5.000,- dotiert. Neben dem Hauptpreis, der für ein einzelnes Buch verliehen wird, besteht die Absicht, Sonderpreise für ein publizistisches Gesamtwerk sowie Anerkennungspreise zu vergeben. Die Entscheidung über die Vergabe der Preise trifft eine unabhängige Jury unter der Leitung des Bundesbildungsvorsitzenden Hannes Swoboda. Weitere Mitglieder der Jury sind:

Karl Duffek, Helmut Konrad, Eva Kreisky, Eva Nowotny, Renate Obadalek, Anton Pelinka, Josef Riedler, Manfred Rotter, Margit Schmidt, Hannes Swoboda, Armin Thurnher, Gertrude Tumpel-Gugerell, Günter Traxler, Sylvia Unterrader, Christian Wallner.

PreisträgerInnen seit 1993 waren u.a. Hans-Henning Scharsach, Paul Lendvai, Dzevad Karahasan, Leon Zelman, Erika Weinzierl, Hans Peter Martin, Eric Hobsbawm, Erich Hackl, Brigitte Hamann, Marie Jahoda, Thomas Rothschild, Marion Gräfin Dönhoff, Karl Markus Gauß, Armin Thurnher, Jean Ziegler, Lojze Wieser, Ian Kershaw, Jeremy Rifkin, Felix Kreissler, Amartya Sen, Milo Dor und Ruth Klüger.

Bedingungen

Für die Einreichung gibt es keine Einschränkung auf bestimmte Verlage oder bestimmte Erscheinungsjahre der Bücher. Die eingereichten oder vorgeschlagenen Bücher müssen jedoch in deutscher Sprache erschienen und im Buchhandel lieferbar sein.

Vorschläge können von Einzelpersonen, Organisationen oder Verlagen bis 30. November 2002 eingebracht werden.

Vorschläge oder Einsendungen an das Renner-Institut
z.Hd. Herrn Heinz Kommenda,
Khleslplatz 12,
1120 Wien,
T: +43-(0)1-8046501-40,
F: +43-(0)1-8040874,
E-Mail (red)

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