40 Kilometer lange Verfolgungsjagd

3. September 2002, 13:24
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Nach einer Schlägerei in der Salzburger Innenstadt flüchteten zwei Männer bis in den Kobernaußerwald - Erst ein Baum stoppte die Fahrt...

Salzburg - Eine wilde Verfolgungsjagd über unglaubliche geschätzte 40 Kilometer lieferte in der Nacht auf Dienstag, ein 27-jähriger Braunauer der Salzburger Polizei und der Gendarmerie.

Der Oberösterreicher war nach einer Schlägerei in der Stadt Salzburg mit dem Wagen davon gerast und dadurch der Polizei aufgefallen. Nach der Verfolgungsjagd, die zum Teil auch über Wiesen führte, stoppte erst ein Baum in St. Johann am Walde (Bezirk Braunau) die Flucht des Lenkers, teilte die Salzburger Polizei mit.

Der Lenker und sein Beifahrer hatten gegen 2.00 Uhr eine Schlägerei in der Salzburger Altstadt angezettelt, bei der ein Mann einen Nasenbeinbruch erlitten hatte. Danach flohen sie vom Schauplatz mit dem Wagen, wobei sie durch ihr hohes Tempo und ihre quietschenden Reifen der Polizei auffielen, die sofort mit zwei Autos die Verfolgung aufnahm.

Fahrzeug war nicht zugelassen

Schließlich kollidierte der Wagen auf einem Güterweg mit einem Baum. Beide Fahrzeuginsassen ergriffen zwar zu Fuß die Flucht, konnten jedoch wenige Meter vom Unfallort entfernt aufgegriffen und festgenommen werden. Eine Rechtfertigung für die Raserei hatten die beiden nicht. Weiters stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht zugelassen war und die Braunauer Kennzeichen von einem anderen Fahrzeug stammen. Beide wurden auf freiem Fuß angezeigt. (APA)

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