UTA erstmals mit schwarzen Zahlen

3. September 2002, 19:21
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Größter privater Festnetzkonkurrent der Telekom gut auf Kurs - Weitere Finanzierung gesichtert

Wien - Mit einem Umsatzplus von 13 Prozent auf 125 Millionen Euro und erstmals einem positiven operativen Ergebnis (Ebitda) hat UTA Telekom, der größte private Festnetzkonkurrent der Telekom Austria, das erste Halbjahr abgeschlossen. Damit sollte sich im Gesamtjahr ein Ebitda in den schwarzen Zahlen ausgehen, sagte UTA-Finanzchef Johannes Schwertner in einer Pressekonferenz am Dienstag.

Der Jahresumsatz sollte um 14 Prozent von 234,8 auf 268 Mio. EURO steigen, das Ebitda von minus 63,1 auf 9,3 Mio. EURO. Die Profitabilitätsentwicklung sei damit trotz Preisverfall und flauer Konjunktur voll auf Plan, so Schwertner.

Finanzierung gesichert

Gelöst sind bei dem unter Preiswettbewerb leidenden, im Eigentum der Landesenergieversorger (91 Prozent) und Raiffeisen/Uniqa (neun Prozent) stehenden Telekomprovider offenbar die Finanzierungsprobleme: "Unsere Finanzierung ist bis zur Ausfinanzierung gesichert", betonte Schwertner. Heißt konkret: Heuer müssen die Gesellschafter 55 bis 60 Mio. EURO zuschießen, nächstes Jahr weitere zehn bis 15 Mio. EURO - vorausgesetzt, die Marktbedingungen bleiben so, wie kalkuliert.

Kritik übte UTA-Vorstand Romed Karré am Entwurf für das neue Kommunikationsgesetz: Das Problem der Missbrauchsaufsicht sei nicht gelöst. Diese solle an die Regulierungsbehörde übertragen werden. (ung)

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