Roboterbauer IGM schreibt im ersten Halbjahr rote Zahlen

3. September 2002, 12:58
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Gesamtjahres-Pronose dank Auftragslage positiv

Wiener Neudorf - Der niederösterreichische Roboterbauer IGM ist im ersten Halbjahr 2002 in die Verlustzone gerutscht. Dennoch rechnet der börsenotierte Konzern für das Gesamtjahr bei einem erwarteten Umsatz von rund 60 (2001: 76,5) Mill. Euro mit einem deutlich besseren Betriebsergebnis (EBIT) und einem positiven Ergebnis vor Steuern (EGT).

In einer Aktionärsmitteilung vom Dienstag wird in diesem Zusammenhang auf Sanierungsfortschritte und die bisherigen Auftragseingänge verwiesen. Im Vorjahr hatte IGM einen Betriebsverlust von 96.600 Euro und ein rotes Vorsteuerergebnis von 1,9 Mill. Euro geschrieben.

Mitarbeiterstand um zehn Prozent geschrumpft

In den ersten sechs Monaten 2002 drehte das Betriebsergebnis von plus 599.000 auf minus 426.000 Euro, der EGT-Verlust vergrößerte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2001 von 128.000 Euro auf 1,36 Mill. Euro. Der Umsatz lag im Konzern bei 28,31 (nach 36,79) Mill. Euro.

Ende Juni beschäftigte IGM 443 Personen, um 53 weniger als im Vorjahr. Begründet wird der um mehr als 10 Prozent niedrigere Mitarbeiterstand mit Personalabbaumaßnahmen sowie dem mehrheitlichen Verkauf einer Tochter. (APA)

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