Was hinter Linux steckt

3. September 2002, 12:41
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Dokumentarfilm "Revolution OS" gewährt Einblicke in die Open Source-Bewegung

Nicht nur für Open-Source-Fanatiker, sondern auch für User die mehr über die Geschichte und die Ideen hinter Linux wissen wollen, bietet der Dokumentationsfilm Revolution OS tiefe Einblicke in einen wichtigen Teil der Computergeschichte.

Thorvalds der Star

Einen bedeutende Position in der Open Source Bewegung und auch im Film hat der Linux-Gründer Linus Torvalds inne. In "Revolution OS" finden sich viele Original-Aufnahmen von diversen Auftritten des mittlerweile mit Kultstatus behafteten Torvalds. So etwa eine Episode auf der LinuxWorld-Messe im August 1999 als eine hysterische Menge den "Star" begrüsst.

Egoistisches "Linux"

In einem Interview sagt Linus Torvalds: "Eigentlich war Linux nur der Arbeitstitel des Projekts. Ich dachte nicht, dass ich ein Produkt mit dem Namen "Linux" veröffentlichen könnte, weil es zu egoistisch klingen würde – und dies war bevor ich ein großes Ego hatte."

Der Linux-Kult

Rund um das Open Source-Betriebssystem gibt es längst einen Fankult. Neben unzähligen Devotionalien wie etwa T-Shirts, Mousepads und vielem mehr, finden auch jährliche Bierwanderungen statt. Diese Mischung aus IT-Business und Lebensgefühl fand und findet begeisterte und treue Anhänger.

Stallman vs. Torvalds

Ein weiteres Kapitel im Film widmet sich der Beziehung von Richard Stallman und Linus Torvalds. Stallman Mitbegründer von Linux und Schöpfer von GNU, einem essentiellen Bestandteil von Linux, tritt in letzter Zeit immer wieder massiv gegen die momentane Linux-Politik auf, da sie seiner Meinung nach nicht mehr wirklich frei ist. Torvalds meint zu Stallman in einem Interview: "Sehen Sie Richard Stallman als einen großen Philosophen und mich als Ingenieur".(red)

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