Telefonica fordert Änderung der UMTS-Bedingungen in Deutschland

3. September 2002, 12:47
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Unternehmen sieht 850 Millionen Euro für Dividende 2003 vor

Die Telefonica SA, Madrid, übt nach Informationen der "Financial Times Deutschland" Druck auf die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) aus, um eine Änderung bei den UMTS-Lizenzbedingungen zu erreichen. Der Vorstandsvorsitzende des spanischen Telekom-Konzerns, Cesar Alierta, sagte der Zeitung laut Dienstagausgabe, er glaube an eine Änderung der Bedingungen dahingehend, dass eine deutsche UMTS-Lizenz verkauft werden könne. Dadurch werde die gemeinsam mit der finnischen Sonera Oy, Helsinki, ersteigerte Lizenz wieder einen Wert bekommen.

Quam wird nicht reaktiviert

Eine Wiederaufnahme der Quam-Aktivitäten schloss er aus. Die deutsche Mobilfunktochter der Spanier hatte als erster von sechs UMTS-Lizenzinhabern in Deutschland ihre Pläne für den Mobilfunk der dritten Generation aufgegeben.

Dividende in der Höhe von 850 Millionen Euro

Für 2003 sieht die Telefonica unterdessen offenbar für die Dividendenzahlung etwa 850 Mill. Euro vor. Das berichtet die spanische Zeitung "Expansion" unter Berufung auf den Verwaltungsratsvorsitzenden Cesar Alierta. Telefonica hatte im Juli angekündigt, die ausgesetzten Dividenenzahlungen wieder aufzunehmen. (APA/vwd)

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