Telefonica will UMTS-Bedingungen in Deutschland ändern

3. September 2002, 09:58
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Deutsche UMTS-Lizenz soll verkauft werden

Hamburg - Die Telefonica SA, Madrid, übt nach Informationen der "Financial Times Deutschland" Druck auf die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) aus, um eine Änderung bei den UMTS-Lizenzbedingungen zu erreichen. Der Vorstandsvorsitzende des spanischen Telekom-Konzerns, Cesar Alierta, sagte der Zeitung, er glaube an eine Änderung der Bedingungen dahingehend, dass eine deutsche UMTS-Lizenz verkauft werden könne. Dadurch werde die gemeinsam mit der finnischen Sonera Oy, Helsinki, ersteigerte Lizenz wieder einen Wert bekommen.

Eine Wiederaufnahme der Quam-Aktivitäten schloss er aus. Die deutsche Mobilfunktochter der Spanier hatte als erster von sechs UMTS-Lizenzinhabern in Deutschland ihre Pläne für den Mobilfunk der dritten Generation aufgegeben.

Für 2003 sieht die Telefonica unterdessen offenbar für die Dividendenzahlung etwa 850 Mill. Euro vor. Das berichtet die spanische Zeitung "Expansion" unter Berufung auf den Verwaltungsratsvorsitzenden Cesar Alierta. Telefonica hatte im Juli angekündigt, die ausgesetzten Dividenenzahlungen wieder aufzunehmen. (APA)

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