Nordkoreaner flüchten in deutsche Botschaft in Peking

3. September 2002, 14:01
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Zwölf bis 15 Männer und Frauen auf dem Areal - Polizei riegelt Gelände ab

Peking - Die 15 Nordkoreaner, die am Dienstag auf ein deutsches Botschaftsgelände in Peking geflüchtet sind, werden nicht an die chinesische Polizei ausgehändigt. Die deutsche Botschaft richtete sich darauf ein, dass die Männer und Frauen in der Botschaftsschule bleiben, berichteten informierte Kreise.

Nach neuen Informationen handelt es sich nicht um 14, wie zuerst gezählt, sondern um insgesamt 15 Nordkoreaner. In der Turnhalle der Schule, die auf dem Botschaftsgelände ist, wurden Matten aufgebaut, wo die Flüchtlinge über Nacht bleiben werden. Die Botschaft organisierte Essen.

Die Polizei hat das Gelände angeriegelt. Zwei Mannschaftswagen und mehrere Polizeiwagen standen vor dem Tor. (APA/dpa)

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    Das Schulgebäude auf dem Botschaftsgelände

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