RIAA bot tagelang raubkopierte MP3s an

2. September 2002, 10:52
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Aufräumarbeiten beim Webauftritt der Vereinigung der Musikindustrie nach Defacement peinlich unvollständig

Nachdem vor wenigen Tagen die Webseite der Vertretung der Musikindustrie RIAA von Unbekannten defaced wurde (der Webstandard berichtete), sprich durch eine gefakete Variante ersetzt, und der Server darauf hin tagelang nicht erreichbar war, schien alles wieder in geregelten Bahnen zu verlaufen: Allerdings trügte dieser Schein: Unter http://www.riaa.org/storymain.htm fand sich zumindestens bis Sonntag abend auf dem Server noch immer eine gefälschte Pressemitteilung.

Peinlich, peinlich...

In dieser entschuldigte sich die "RIAA" nicht nur bei dem in letzter Zeit besonders in Schussfeld der Vereinigung gekommenen chinesischen Anbieter Listen4ever.com sondern kündigte auch an in Zukunft selber Downloads aktueller Alben anzubieten. Als "Appetizer" waren auch gleich mehrere Lieder der Gruppe Linkin Park verlinkt - und auch deren Download funktionierte bis vor kurzem noch immer direkt vom Server der RIAA. Mittlerweile haben die Webmaster der RIAA aber offensichtlich reagiert und die entsprechenden Dateien entfernt. (red)

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