Arcelor-Gewinn bricht ein

3. September 2002, 11:55
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Weltgrößtem Stahlkonzern machten vor allem die rückläufigen Preise bei Flachstahl zu schaffen

Luxemburg - Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor hat im ersten Halbjahr 2002 rund 75 Prozent weniger Nettogewinn gemacht. Das Ergebnis sank um 276 Mill. Euro auf 93 Mill. Euro gegenüber 369 Mill. Euro in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, teilte der Konzern am Dienstag in Luxemburg mit. Im ersten Quartal fuhr der Ende vorigen Jahres gegründete Stahlriese ein Minus von 22 Mill. Euro ein. Erst im 2. Quartal stieg der Nettogewinn wieder auf plus 115 Mill. Euro. (APA)

Rückläufige Preise bei Flachstahl

Besonders zu schaffen machten Arcelor im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben die rückläufigen Preise bei Flachstahl. Hier wurde der Betriebsgewinn (EBIT) um 360 Mill. Euro auf 20 Mill. Euro gedrückt. Insgesamt ging das EBIT im ersten Halbjahr 2002 binnen Jahresfrist um rund 44 Prozent auf 341 Mill. Euro zurück. Der Nettogewinn pro Aktie sank im Vergleichszeitraum um 57 Cent auf 20 Cent, der Umsatz sank um 609 Mill. Euro auf 13,7 Mrd. Euro.

Im zweiten Quartal verzeichnete der Stahlriese eine Belebung. Insbesondere bei den Langstahlprodukten hätten Gewinn und Umsatz dank guter Absätze und höherer Preise gesteigert werden können.

75 Prozent des Umsatzes wurden in der Europäischen Union erzielt, 12 Prozent in Nordamerika, 5 Prozent in Südamerika und der Rest in anderen Ländern. (APA)

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