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Nahtloser Wechsel vom Schreibtisch zum Gartentisch

13. September 2002, 09:51
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Neuer Schub für das mobile Computing

Die mobile Computerwelt steht im Zentrum der Ifabo 2002, wobei künftige Systeme schon heute ihren Schatten voraus werfen und unterschiedliche Arten der Mobilität auch in direkter Konkurrenz stehen. Nach Ansicht von Marktforschern wird beispielsweise Wireless LAN im Jahr 2004 bereits in über 85 Prozent der Firmen eingesetzt werden und über eine Milliarde Anwender verfügen. Wireless Lan vernetzt im kleinräumigen Umfeld, beispielsweise in Unternehmen, öffentlichen Räumen oder anderen "hot spots" Computer mit hohen Bandbreiten.

Das ist eine Gefahr für UMTS, die teure und gerade in Aufbau befindliche Generation mobiler Netze. Denkbar ist jedoch ein Zusammenwirken der unterschiedlichen Lösungen, wobei das Gerät automatisch den günstigsten Zugang wählt, ohne dass der Benützer dies merkt. Fachleute sprechen von Konvergenz der Systeme. Mobile Geräte mit Zugang zur Welt des Internet sind auf jeden Fall eine der großen Wachstumshoffnungen der Computerbranche. 40 Prozent der eCommerce-Transaktionen sollen in Zukunft über mobile Geräte abgewickelt werden, wobei sich die Zahl der mobilen Commerce User in den kommenden Jahren jeweils verdoppeln soll.

Die Technik ist jedenfalls nach langer Wartephase so weit. Vor allem mutiert die GSM-Welt langsam aber dennoch in Richtung Mobile Computing. GPRS bietet via Handy oder Steckkarte Zugang auch zu firmeninternen Netzen für eine Reihe von Endgerätetypen, von PDAs bis hin zu vollwertigen Laptops. Smartphones tendieren in Richtung Multimedia und Durchgesetzt haben sich die Pocket PCs und PDAs. Allein in Österreich wurden bereits 2001 mehr als 21.000 Stück derartiger Geräte verkauft.

Damit die Nutzer auch auf den Geschmack kommen, versuchen vor allem die Betreiber von Mobilnetzen Paketlösungen anzubieten und maßgeschneiderte Lösungen für professionelle Nutzer zu entwickeln. Das wird zudem gekoppelt mit attraktiven Preisangeboten, die dafür sorgen sollen, dass der mobile Datentransfer in Schwung kommt.

Langsam aber doch entwickelt sich auch der Markt der Bluetooth-Anwendungen, die Geräte in nahmen Umfeld ohne Kabelsalat verbinden. Allerdings gibt es noch zu wenige Geräte mit integriertem Bluetooth-Chip, sodass die Hoffnungen in diese Technologie bisher nicht erfüllt wurden. Bei der Ifabo 2002 wird jedenfalls gezeigt, was schon funktioniert und wie Geräte kooperieren können. (bra)

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