"Der Schuh des Manitu": Jedem sein Manitu

27. Juli 2004, 16:41
1 Posting

Michael "Bully" Herbigs "Der Schuh des Manitu" erlebt einen Neustart - "Extra Large"

Achtung! Jene rund sechs Millionen Österreicher und Österreicherinnen, die es im Vorjahr nicht geschafft haben, erhalten nun eine zweite Chance: Der Blödelwestern "Der Schuh des Manitu" von TV-Komiker Michael "Bully" Herbig, der im vergangenen Sommer Einspielrekorde brach und in der Folge auch mit deutschen Filmpreisen überhäuft wurde, kommt wieder. Und zwar als Der Schuh des Manitu - Extra Large und um einige relevante Ergänzungen bereichert.

Worum es dabei geht? Um eine kalkulierte Mischung aus Jugenderinnerungen ewiger Buben (Harald Reinls Karl-May-Adaptionen aus den 60er-Jahren) und aus zeitgenössischen Comedy-TV-Routinen ("Bullyparade"). Der Regisseur tritt als Häuptling Abahachi und als sein schwuler Zwillingsbruder Winnetouch gemeinsam mit seinem Blutsbruder Ranger gegen den Bösewicht Santa Maria an.

Dazwischen gibt es "Schoschonisch für Anfänger", vollbusige Saloon-Fräuleins, rammelnde Hasen oder wilde "Indiana Jones"-Fahrten durch einen unterirdischen Stollen zu sehen. Wir kapitulieren!


Jedem sein Sommerkino

Die übrigen Verleiher halten sich - angesichts solcher Konkurrenz? - mit zeitgleichen Starts zurück. Dafür gingen gleich vier Wiener Traditions-Sommerkinos in Betrieb:

Das Kino unter Sternen im Augarten bringt 2002 unter anderem ein Special mit den Horrorfilmen der britischen Hammer-Studios. Das benachbarte Filmarchiv Austria widmet sich mit der Reihe "Sonnenaufgang" dem heimischen Kino der letzten zehn Jahre. Das Filmcasino lädt speziell zu Trash und ostasiatischen Novitäten, und auch im Sommerprogramm des Votiv sind Raritäten und Previews zu finden. Auf ins Freie! (DER STANDARD, Printausgabe, 12.7.2002)

Share if you care.